Client Rollout und Recovery

Client Rollout

Als paar Jahre steht es wieder an – ein Rollout eines neuen Client-Betriebssystems. Dabei sollen die bisherigen Desktop-Systeme und Notebooks in Teilen weiter betrieben werden – persönliche Einstellungen, Programme und sogar lokale Daten sollen übernommen werden. Es gibt dutzende oder gar hunderte an Anwendungen zu prüfen und zu portieren, am besten gleich zu paketieren. Eine schwierige aber nicht unlösbare Aufgabe: Wir zeigen Ihnen, wie Sie Einführungsprojekte dieser Art angehen und was Sie besser vermeiden sollten. Es geht vor allem um das Client-Design, die Security-Einstellungen, Profile und um die Methode der automatisierten Feldinstallation (Rollout/Deployment). Hinzu kommen Fragestellungen der vorbereitenden Organisation, der konkreten Umsetzung, der späteren Recovery-Funktion und des operativen Betriebs mittels Softwareverteilung:

  • Welche System-Einstellungen sind möglich – welche wirklich sinnvoll?
  • Wie organisiere ich den Workstation-Rollout?
  • Welche Rollout-Tools und Verfahren gibt es – welche sind zu empfehlen?
  • Wie kann ich meine Desktop-Applikationen pflegen?
  • Wie kommt das Gerät betriebsbereit in den Raum des Anwenders?
  • Wie kommt der Anwender zu der Software, die er für seine Arbeit benötigt?
  • Wie wird der ordnungsgemäße Betrieb eines Clients fortwährend gewährleistet?
  • Wie können kurze Reaktionszeiten und ein optimaler Benutzersupport garantiert werden?
  • Wie können Aufwände auf ein Minimum bei maximaler Verfügbarkeit reduziert werden?
  • Wie können Umzüge und Konfigurationsänderungen einfach und ohne Fehler durchgeführt werden?
  • Wie kann das System im Fehlerfall schnell auf den letzten Stand wieder hergestellt werden?
  • Wie ist ein einfacher Soll-/Ist -Vergleich der Umgebung zu realisieren?

 

Kosten für eine MS Windows Migration nebst MS Office Roll Out realistisch kalkuliert und budgetiert

Vielen IT Verantwortlichen geht es so wie einer ganzen Reihe unserer Kunden. Sie können nicht mit einer Abweichung von maximal +/- 10 % Ungenauigkeit beziffern, was die gesamte Umstellung tatsächlich kosten wird. Wir helfen Ihnen mit unseren bewährten Vorfeldstudien, die wir bereits bei vielen Kunden durchgeführt haben.

Aus einem umfangreichen Excel-Werk geht direkt hervor, was Sie einsparen, wenn Sie verschiedene Varianten eines Rollouts durchspielen. Enorme Investitionsaufwände sind nicht nur in dem Hardware-Upgrade- bzw. Hardware-Austausch-Bedarf zu entdecken, sondern vor allem auch bei den Software-Upgrade-Kosten, selbst wenn der gewachsene Software-Katalog bei dieser Gelegenheit wieder intensiv bereinigt wird. Auch die internen wie externen Dienstleistungsaufwände zur Umsetzung sind nicht unerheblich.

Diese Kalkulations-Sheets werden auf Basis folgender Aktivitäten mit Daten gefüttert:

Daten/Abfragen aus Ihrer Desktop Mgmt. (DTM)-/Client Life Cycle(CLM) Mgmt. Umgebung  (MS SCCM, Matrix42 Empirum, enteo, Altiris, u.ä.)

  • Hardwareinventur, Softwareinventur,
  • Zusatztools zur Datenerfassung z.B. Microsoft Application Compatibility Toolkit

Discovery

  • Punktuelle Benutzerbefragungen
  • Applikationsverantwortliche einbinden
  • Hardware und Software Inventarisierung via DTM/CLM plus Zusatztools
  • Hardware auf Voraussetzungen prüfen
  • Peripheriegeräte identifizieren
  • Vorhandene und genutzte Software finden
  • Lokale Daten und Einstellungen identifizieren

Analyse

  • Auswertung der Discovery Informationen und Zuordnung in Kategorien, Zuständigkeiten, etc.
  • Hardware Upgrades- & Hardware Austauschbedarf identifizieren
  • Windows Treiber + Software Kompatibilität vorqualifizieren
  • Exemplarische Treibertests
  • Entscheidungsfindung Betriebssystem-Variante
  • Herstellerbefragung/Recherche Web: Treiber- und Softwareverfügbarkeit, Treiber- und Softwareupdates
  • Exemplarische Software-Installationstests inkl. Korrekturverfahren
  • Exemplarische Lauffähigkeitstest
  • Anleitung für Treiber- und Softwaretests erstellen
  • Kostenermittlung

Grobplanung der Vorgehensweise /Reihenfolge zur Migration und Bestimmung Aufwand

  • Datenübernahme (Sicherung der “Alt”- Daten, Konvertieren in virtuelle Maschine, usw.)
  • Vollständige Applikationstests (Office-Interaktion/-Integration, einzelne Programme, etc.)
  • Remediate: (Fixieren oder Virtualisieren durch Windows Terminal Server, Microsoft Application Virtualization (App-V), Containerization)
  • Rollout/Deployment mit DTM/CLM

Dokumentation und Vorstellung der Ergebnisse

Die ITC liefert eine umfangreiche, strukturierte Übersicht mit allen Ergebnissen, wie Tabelle der Hard- und Software-Kategorien (Austausch, Upgrade-Bedarf, Verfügbarkeiten, Inkompatibilitäten, Alternativ-Bedarf, etc.) sowie Fakten zu notwendigen Maßnahmen, Alternativ-Bereitstellungen, K.O.-Kriterien, Show-Stoppern, Workarounds als auch Kosten- und Aufwandsschätzungen inkl. Schulungsbedarf. Darüber hinaus wird auch der Fahrplan der phasenweisen Umsetzung eines Betriebssystem-Rollout geliefert und der Change Management Prozess zum Austausch der PC-Arbeitsplatz-Varianten beschrieben.

Beim Workstation-Rollout oder auch Betriebssystem Rollout wird eine automatisierte Installation eines Betriebssystems durchgeführt. Hierbei ist zwischen unattended Installation und Image Installation zu unterschieden. Die Unattended Installation installiert das Betriebssystem mit Hilfe der Setup-Dateien von der Betriebssystem DVD. Das Ergebnis ist ein nacktes Betriebssystem, auf das noch die Applikationen installiert werden müssen. Eine Image Installation installiert ein vorher erzeugtes Abbild. Das Ergebnis ist ein Betriebssystem mit Applikationen.

Heute muss bei Image Installationen nicht mehr für jede Hardware ein separates Image erzeugt werden. Dafür gibt es Treibermanagement. Die Treiber werden in das System importiert und während der Image Installation angewendet. Dabei kann eine automatische Auswahl der am besten passenden Treiber oder eine manuelle Auswahl erfolgen. Dies funktioniert natürlich auch bei der Unattended Installation. Je nach Client Life Cycle System gibt es unterschiedliche Ablaufsteuerungen, welche die Installation des Betriebssystems und der Pakete und Konfigurationen steuern.